Sieht gut aus: Niklas Finke auf dem neuen Teamrad Fondriest TF2 Aero auf Mallorca.

Schön schnell

Von Niklas Finke

Die erste Bewährungsprobe für das Teamrad Fondriest TF2 Aero des Racing Teams WINAX – food artists auf Mallorca. Meine Eindrücke.

Bei unserem Besuch der Firma Fondriest im Oktober 2016 in Cavarzere nahe Venedig, konnten wir den Rahmen des neuen Modells TF2 Aero zum ersten Mal in den Händen halten. Zwar war er zu dem Zeitpunkt gerade nicht in der von uns gewählten Farbkombination – rot-schwarz - lagernd, aber wir konnten uns von der Lackqualität und dem perfekte Finish überzeugen. Die Vorfreude war ab jetzt riesig!

 

Die Rahmen werden wie bei fast allen Herstellern von Carbonrahmen in China gefertigt. Die Endmontage findet jedoch in Italien von Hand an nur zwei Arbeitsplätzen statt. Wir konnten uns vor Ort davon überzeugen, dass die Mechaniker von Fondriest ihr Handwerk verstehen, was uns ein gutes Gefühl gab.

 

Kurz vor Weihnachten war es dann endlich soweit, als ein großer weißer Karton aus Italien eintraf. Es mussten nur noch Vorderrad, Lenker und Sattelstütze montiert werden und dann hätte es schon zur ersten Ausfahrt gehen können. Bei dem winterlichen Wetter scheute ich mich aber vor einem Rollout auf deutschen Straßen, die noch voller Salz und Split waren. Das wollte ich dem Rad nicht gleich zu Beginn zumuten. Das erste Regenrennen kommt sicher noch früh genug. Deshalb wurde die erste Fahrt auf der Rolle absolviert.

 

Ende Februar, einen Tag nach dem Team-Fotoshooting war es dann endlich soweit und ich packte meinen Radkoffer für das Trainingslager mit Teamkollege Marjan auf Mallorca. Um nicht gleich den ersten Kratzer zu riskieren, bettete ich das Rad so weich wie möglich. Direkt nach der Ankunft im Hotel machte ich mich an den Zusammenbau und saß auch kurz danach schon im Sattel und rollte die ersten Meter entlang der Plaja. Ich fühlte mich auf Anhieb wohl und musste nichts einstellen.


Im Wiegetritt fiel mir sofort das sehr steife Tretlager auf, das auch bei harten Antritten und Sprints nicht nachgibt und die Kraft verlustfrei auf das Hinterrad übertragen werden kann. Die neue Dura Ace R9100 ist mit ihrem perfekt zum Rahmen passenden Klavierlackfinish nicht nur optisch ein Leckerbissen, sie überzeugt auch durch perfekte Ergonomie und Funktion. Dass ein Antrieb so leise laufen kann, war für mich eine neue Erfahrung. Die Bedienkräfte sind für meinen Geschmack ideal.


Ich bin gespannt, was man auf dem Profi-Peloton über die neue Dura Ace noch zu hören bekommt. Aktuell sind die meisten noch mit der alten Dura-Ace-Gruppe unterwegs sind.

 

An den ersten beiden Tagen war es wie so oft sehr windig auf der Insel. Auch starke Windböen bis 85 Kilometern pro Stunde konnten das Rad nicht aus der Ruhe bringen. Auf den Abfahrten im bergigen Teil Mallorcas auf teilweise sehr schlechten Straßen überzeugte das TF2 Aero durch ein agiles und stabiles Handling. Die Bremsen packen so gut zu, dass ich mich traute von Kurve zu Kurve später zu bremsen.

 

Als Fazit bleibt nur festzuhalten, dass wir froh sein können, mit Fondriest einen Partner gefunden zu haben der uns erstklassiges Material liefert. Es ist eine riesige Motivationshilfe, denn keiner will sich nachsagen lassen, schneller auszusehen, als man tatsächlich ist.

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