Mit Rekordpuls aufs Sudelfeld gestürmt

 

Von Sven Kurzeder

 

Beim 17. Sturm aufs Sudelfeld, einem Bergrennen, bei Bayrischzell, hat der Fahrer des Racing Teams WINAX - food artists, Sven Kurzeder, teilgenommen. Er stand als hervorragender Dritter in seiner Altersklasse auf dem Podium. Sein Bericht.

 

Zwei Tage nach dem Amadé Radmarathon entschied ich mich am 17. Sturm aufs Sudelfeld mitzufahren. Das Bergrennen ist nicht allzu weit von meinem Wohnort in München entfernt und die Strecke kannte ich auch. Die Wettervorhersage war für den Abend etwas gemischt und - wie sollte es auch anders sein - pünktlich zum Start begann es dann zu regnen.

 

Die Liste der angemeldeten Fahrer war länger als ich erwartet hatte. In der Herren-Klasse waren es schließlich 63 Fahrer, die trotz schlechtem Wetters an den Start gingen. Auf der Meldeliste waren auch mir bekannte Namen dabei und das versprach alles andere als ein leichtes Rennen zu werden. Gestartet wurde im 30-Sekunden-Abstand und alle waren sichtlich motiviert eine gute Zeit zu fahren.

 

Auch ich versuchte auf den ersten 500 Metern schnell Tempo zu machen und bin dabei vielleicht etwas zu schnell in den roten Bereich gekommen. Bei Beginn des Anstieges merkte ich dann auch noch, dass ich den Amadé Radmarathon vom Sonntag zuvor noch nicht ganz weggesteckt hatte und ich konnte meine üblichen Wattwerte nicht ganz erreichen. Ich versuchte trotzdem ein gleichmäßiges Tempo zu fahren, was mir dann auch gelang. Ab der Mitte des Anstiegs waren dann auch die vor mir gestarteten Fahrer in Sicht, was mich noch zusätzlich motiviert hat. Leider kannte ich die Fahrer, die ich dann überholt habe nicht, so war es schwer einzuschätzen wie gut ich unterwegs war.

 

Im letzten Viertel wurde ich dann noch von Stefan Öttl überholt, der zwei Plätze hinter mir gestartet war. Da war mir wieder die Aussage von einem Mitfahrer kurz vorm Start im Ohr: "Siegerzeit um die 13 Minuten und die guten fahren 15 Minuten." Ein Blick auf den Garmin zeigte dann 12 Minuten. Also noch gut in der Zeit und es war nicht mehr weit bis oben. "Die 15 Minuten sollten zu schaffen sein", dachte ich mir. So habe ich nochmal alles aus mir herrausgeholt und bin mit Rekordpuls oben durchs Ziel gefahren. Die Uhr blieb am ENde bei 14:32 Minuten stehen. Am Ende war es dann in meiner Altersklasse ein dritter Platz und in der Gesamtwertung der achte Rang.

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