Highlander Radmarathon

 

Von Thomas Gschnitzer

 

Der Highlander Radmarathon, einer meiner Lieblingsmarathons, schon allein wegen des Höhenprofils, versprach am vergangen Sonntag ein spannendes Rennen. Viele nutzten die Gelegenheit für einen letzten Formcheck vor dem Ötztaler, außerdem wurden hier die Vorarlberger Landesmeister gekürt. Dementsprechend waren zahlreiche, sehr starke Athleten am Start. Unter ihnen auch Daniel Haible und ich ;-)

Wie hoch das Niveau in diesem Jahr war, konnte man bereits nach wenigen Kilometern, als das „Bödele“ (7 km, 800 hm) zu erklimmen war. Ich hatte durchschnittlich 382 Watt stehen, und oben angekommen waren wir eine Gruppe von immer noch ca. 20, welche sich auch über Hochtannberg- und Flexenpass nur geringfügig dezimierte.

In der Abfahrt vom Hochtannbergpass konnten sich Alexander Steffens, der spätere Sieger der kurzen Runde und Florian Vrecko nach vorne hin lösen. Sie wären ständig in Sichtweite gewesen, und angesichts unserer Gruppengröße, hätten wir sie eigentlich wieder einholen müssen. Doch nur die wenigsten waren scheinbar daran interessiert und beteiligten sich an der Tempoarbeit... So gelang es den beiden in der Abfahrt vom Flexenpass und im folgenden Flachstück auf insgesamt 40 Kilometern einen Vorsprung von ca. 7 min. herauszufahren. Für Vrecko schon mal ein gutes Polster für den letzten langen Anstieg des Rundkurses, Faschina- und Furkajoch, und für die meisten von uns unmöglich aufzuholen. Einzig dem späteren, verdienten Sieger, Mathias Nothegger gelang dieses Kunststück.

Ich befand mich nun in der ersten Verfolgergruppe, zusammen mit Andreas Lenz, Patrick Hagenaars, Daniel Debertin und Eduard Schwarzkopf. Und so wie’s aussah, sollte zwischen uns um den 3. Gesamtrang gehen. Doch darum ging es erstmal nicht. Da wir offensichtlich alle ziemlich zu kämpfen hatten, blieben wir zusammen, um möglichst gut in Zielnähe zu kommen, wo dann der obligatorische Sprint um den 3. Platz ausgetragen wurde. Was wir jedoch nicht wussten (ich zumindest), war, dass für jeden Starte die Nettozeit für das Endergebnis hergenommen wurde. Also hätten wir uns den Zielsprint auch ersparen können :-) .

In der Gesamtwertung siegte, mit ziemlichem Vorsprung, Mathias Nothegger, vor Florian Vrecko und Andreas Lenz. Gratulation! Ich erreichte, sehr zufrieden mit meiner Leistung, den 6. Gesamtrang und den 3. in meiner Altersklasse.

Und wiedermal ein großes Dankeschön der Familie Pechtl – Rudigier für die wunderbare Verpflegung!

 

 

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