Eines der härtesten Rennen bisher

 

Von Philine Letz

 

Nach dem LVM Wochenende ging es für mich an Christi Himmelfahrt gleich weiter mit den norddeutschen Rennen. Beim Großen Preis von Buchholz stand ein anspruchsvoller Rundkurs an. 16 Runden a drei Kilometer mit je einem recht knackigen Anstieg wollten bewältigt werden. Ein großes, international besetztes Frauenfeld ging bei warmen, aber schwülem Wetter an den Start.

Das Tempo war ab Beginn wahnsinnig hoch und wurde weiterhin hochgehalten nachdem nach wenigen Runden die Fahrer der U17 Klasse aufschlossen. Ich verlor den Anschluss zum Feld und fand mich in einer ca. fünfköpfigen Verfolgergruppe wieder. Kurz darauf schlossen zu uns die Verfolger der U17 auf, mit denen es verdammt schnell weiter ans Aufholen ging. Runde für Runde konnten wir den Abstand verringern. Die Hitze und der Hügel sorgten dafür, dass ich alsbald das Gefühl hatte lebendig gegart zu werden. Ungefähr fünf Runden vor dem Ziel erreichten wir endlich das Feld und ich konnte erst einmal kurz durchatmen bevor schon wieder der Sprint für die Prämienrunde eröffnet wurde. Die U17 Jungs fuhren drei Runden weniger als die Frauen, somit wurde es zum Schluss noch einmal ein reines Frauenrennen. Ich hatte mich ein wenig regenerieren können und konnte den letzten Attacken gut folgen. Für den letzten Anstieg hatte ich noch genug Kraft, um dem forcierten Tempo bergauf zu folgen, für den direkt danach beginnenden Zielspurt fehlten mir dann allerdings die Beine.

Mit einem neunten Platz und sechs Sekunden Rückstand auf die Siegerin aus Polen bin ich jedoch recht zufrieden. Überhaupt im ersten Feld ins Ziel zu kommen macht mich glücklich, da sich dieses stark dezimiert hatte und viele starke Fahrerinnen am Start waren. Auch dieses Rennen war eine tolle Lehrstunde und sicherlich eines der härtesten, die ich bis jetzt gefahren bin.

 

 

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