Gemischte Gefühle bei der sächsischen Landesverbandsmeisterschaft in Reinsdorf

 

Von Daniel Slobodin

 

Am 6. Mai fand in Reinsdorf die sächsische Landesvereinsmeisterschaft Straße auf einem Rundkurs von 4,3 km in Reinsdorf bei Zwickau statt. Insgesamt waren 22 Runden, also knapp 96 km zu absolvieren. Leider gab es keine reine C-Klassen Wertung, deshalb musste ich beim KT/A/B/C Rennen starten. Das versprach ein hartes Rennen zu werden.

Um 13 Uhr fiel der Startschuss und es ging gleich ordentlich zur Sache auf leicht ansteigender Straße. Ich befand mich etwa in der Mitte des Feldes. Nach dem Anstieg folgten viele Kurven, die Antritte waren sehr hart, das Tempo hoch. Danach ging es bergab, um nach einer engen Kurve wieder leicht ansteigend zum Start zu führen. Die ersten 10 Runden fuhr ich komplett am Anschlag. Das Feld wurde kleiner, einige gaben auf. Schließlich gelang es einigen Ausreißern zu fliehen, darunter auch einige Bundesligafahrer. Ich blieb im Hauptfeld, und konnte mich etwas erholen. Leider herrschte eine Motivationslosigkeit im Feld, deshalb attackierten ein paar Fahrer im Anstieg, ich folgte ihnen. Wir waren etwa sieben Mann stark und fuhren ein hohes Tempo. Das Feld holte uns nicht mehr ein. Nach einigen Runden merkte ich, dass ich immer Mühe hatte das hohe Tempo aufrechtzuhalten. Vier Runden vor Schluss konnte ich leider endgültig nicht mehr mithalten und musste die letzten Runden alleine fahren. Endlich war dann auch die letzte Runde vorbei. Glücklich fuhr ich über die Ziellinie, dort folgte leider die Überraschung, die meisten Fahrer waren schon da. Anscheinend durfte das Hauptfeld eine Runde weniger fahren, was sich später auch auf Strava zeigte. Es wurden auch nicht alle Überrundeten rausgenommen. Etwa eine Stunde später waren die Ergebnisse da, es beschwerten sich außer mir noch paar weitere Fahrer, die Organisation konnte aber wohl nichts mehr am Ergebnis ändern. Sehr ärgerlich, wenn man alles gegeben hat, Puls 179 Schnitt bei über 40 km/h. Trotzdem war ich zufrieden, da ich somit mein erstes KT/A/B/C Rennen durchgefahren bin. Denn von knapp 90 Startern kam nur die Hälfte ins Ziel. Hätte es die Wertungspanne nicht gegeben, wäre ich so auf Platz 15-20 gelandet, so bin ich nur 39. geworden.

Schade, aber ich habe in diesem Rennen wieder mal viel gelernt und Erfahrung ist bei so Rennen neben der Kraft das Wichtigste!

 

 

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