Licht und Schatten bei der Wolfratshauser Stadtmeisterschaft

 

Die Wolfratshauser Stadtmeisterschaft wird traditionell als offenes Jedermannrennen auf einer 4 km langen Runde westlich des Starnberger Sees in dem kleinen Dorf Feldkirchen ausgetragen.

Für die drei Teamfahrer Christian Stöpfel, Sven Kurzeder und Niklas Finke war es die zweite Teilnahme. Das Rennen über 14 Runden = 56 km war wie in den Vorjahren stark besetzt mit vielen lokalen Jedermann- und Lizenzfahrern.

Bei angenehmen Temperaturen wurde direkt nach dem Start ein hohes Tempo vorgelegt. Da alle noch frische Beine hatten, gab es in den ersten Runden keine starke Selektion. In der Abfahrt und der folgenden Flachpassage mit Rückenwind, konnten abgehängte Fahrer immer wieder aufschließen. Hannes Glöckl und andere Fahrer versuchten es immer wieder mit Attacken am Anstieg. Die Leistungsdichte war jedoch zu groß und so lief es auf einen Sprint einer großen Gruppe hinaus.

Der Kemptener Oliver Keppler zog den Sprint auf der langen Geraden vor der Zielkurve an. Niklas eröffnete den Sprint aus seinem Windschatten ca. 150m vor der Kurve, um einem Gedränge um Positionen aus dem Weg zu gehen. Zwei Fahrer waren jedoch direkt im Windschatten und hatten im Antritt nach der Kurve die frischeren Beine. Somit machten sie die ersten beiden Plätze unter sich aus.

Niklas kam unversehrt als Dritter ins Ziel. Kurz dahinter hatte es einen heftigen Sturz gegeben, dem auch Sven zum Opfer fiel. Christian konnte noch ausweichen und belegte noch einen guten 11. Platz. Wie sich schnell danach herausstellte, hatte er sich das Schlüsselbein gebrochen. Die wohl häufigste Bruchverletzung bei Radfahrern. Ein weiterer gestürzter Fahrer hatte sich Arm und Handgelenk gebrochen.

Der Sturz überschattete leider die ansonsten sehr schöne und gut organisierte Veranstaltung mit schöner bayrisch-ländlicher Atmosphäre und Siegerehrung im Biergarten.

 

 

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