Rad am Ring auf der legendären Nürburgring Nordschleife

 

Zum dritten Mal in Folge standen Daniel und Niklas bei der diesjährigen Ausgabe des Eifelklassikers am Start. Zu den Favoriten zählten die bekannten Gesichter der vergangenen Jahre, wie der Vorjahressieger Nick Starosta, der Deutsche Meister der Profis 2006 Dirk Müller und Martin Ehrlich von Porsche Radsport.

Da nur zwei Fahrer des Racing Teams vertreten waren, spielte die Teamwertung keine Rolle und es mussten alle Karten auf die Einzelwertung gesetzt werden

Bis zum ersten langen Anstieg zur hohen Acht, machte das Team Drinkuth Tempo. Die Temperaturen waren mit 24 °C angenehm und bis dahin war es noch trocken. Das Tempo vfel am Anstieg ab Streckenabschnitt Bergwerk etwas ab, so dass eine große Gruppe zusammenblieb aus der es keine Attacken gab. Scheinbar wollte keiner die Karten zu früh auf den Tisch legen.

Auf der Zweiten Streckenhälfte setzte starker Regen ein, der zwar für eine willkommene Abkühlung sorgte, aber in den Abfahrten zu erhöhter Aufmerksamkeit zwang.

In der zweiten Runde erhöhte Daniel das Tempo im langen Anstieg deutlich, da ihm die Gruppe mit ca. 40 Mann noch zu groß war. Martin Ehrlich und Nick Starosta setzten die Tempoverschärfung fort, so dass Niklas reißen lassen musste und in der Verfolgergruppe die Hohe Acht erreichte.

Die 4 Fahrer an der Spitze arbeiteten gut zusammen und vergrößerten ihren Vorsprung kontinuierlich, da das Tempo in der Verfolgergruppe immer wieder einschlief. Zwischen Spitzengruppe und Verfolgern fuhr Dirk Müller.

Daniel versuchte am letzten Anstieg vergeblich durch Tempoverschärfungen seine Mitstreiter loszuwerden. Sein großes Ziel war es wie schon in den vergangenen beiden Jahren einen der begehrten Pokale zu sichern. Auch an der letzten kurzen Welle kurz vor dem Ziel bleiben die Konkurrenten an seinem Hinterrad. Sie waren einfach zu stark und ausgefuchst.

Im Sprint war Daniel als Leichtgewicht erwartungsgemäß unterlegen und landete auf dem 4. Platz hinter Martin Ehrlich, Dirk Müller und Nick Starosta, gewann damit aber souverän seine Altersklasse.

Niklas gewann den Sprint der 9 Mann großen Verfolgergruppe und wurde 6.

 

Fazit:

Der erhoffte Podiumsplatz wurde leider knapp verfehlt. Trotzdem hat sich die weite Anreise gelohnt, da ein Radrennen auf der legendären Nürburgring Nordschleife enorm herausfordernd ist und Spaß macht.

 

 

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